Die Nutzung vorher abstimmen
Kläre mit der zuständigen Stelle, ob und wann der Aufzug für den Umzug genutzt werden darf. Frage nach vorgesehenem Oberflächenschutz und möglichen Zeitfenstern. Halte Türen nicht mit improvisierten Gegenständen offen und manipuliere keine Sensoren. Bewohner müssen ihre üblichen Wege weiterhin sicher nutzen können. Eine vorab abgestimmte Organisation ist verlässlicher als die Annahme, der Aufzug werde am Umzugsmorgen schon frei sein.
Kabine und Zugang messen
Notiere die lichte Türbreite, Kabinenhöhe, Tiefe und Breite sowie den Platz vor der Tür. Ein langes Teil kann in die Kabine passen, sich aber im Vorraum nicht in die passende Richtung drehen lassen. Berücksichtige verpackte Maße, nicht nur die nackte Möbelgröße. Die angegebene Traglast umfasst Personen und Ladung zusammen. Aus freiem Platz lässt sich nicht auf ausreichende verbleibende Tragfähigkeit schließen.
Den Transportfluss verteilen
Bestimme einen Sammelplatz, der weder Tür noch Fluchtweg blockiert. Eine Person kann den unteren Bereich ordnen, während eine andere am Ziel übernimmt. Schicke nicht mehr Kartons nach oben, als dort zeitnah in die Räume verteilt werden können. Staple nichts gegen Bedientasten oder Kabinenwände. Schutzauflagen müssen für den Einsatz geeignet und so angebracht sein, dass sie keine Türmechanik oder Bedienung beeinträchtigen.
Mit Ausfall oder Wartezeit rechnen
Prüfe auch die Treppenroute, ohne daraus automatisch eine Ersatzlösung für jedes schwere Möbelstück zu machen. Bei ungeeigneten Abmessungen oder einem defekten Aufzug muss das Transportteam den Ablauf neu beurteilen. Plane zeitlichen Spielraum für andere Nutzer und Pausen ein. Kontrolliere am Ende Kabine, Vorplätze und Treppenhaus auf zurückgebliebenes Material. Entferne Schutz erst, wenn die letzten sperrigen Gegenstände durch sind und alle Wege wieder frei sind.



